Osteopathie für Erwachsene im Zentrum von München
Zurück in die schmerzfreie, uneingeschränkte Bewegung
Die ständigen Herausforderungen unseres modernen, leistungsorientierten Alltags – stundenlanges Sitzen vor Bildschirmen, chronische einseitige Belastungen, permanenter physischer sowie emotionaler Stress – hinterlassen Spuren in unserem Gewebe. Der menschliche Körper ist ein Meister der Kompensation und gleicht diese Fehlbelastungen oft über Jahre hinweg lautlos aus. Doch irgendwann ist das System erschöpft, die Kompensationsmuster brechen zusammen, und der Körper meldet sich in Form von akuten Schmerzen, massiver Steifheit oder diffusen organischen Beschwerden.
In der Erwachsenenosteopathie greife ich auf drei essenzielle, untrennbar miteinander verbundene Säulen zurück:
- Die Parietale Osteopathie: Diese Säule fokussiert sich auf die präzise Diagnose und Behandlung des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates, einschließlich der Faszien, Muskeln, Bänder, Gelenke und der Wirbelsäule.
- Die Viszerale Osteopathie: Hierbei erfolgt die extrem sanfte Mobilisation der inneren Organe (Viszera), deren bindegewebigen Aufhängungen und der sie versorgenden Blut- und Lymphgefäße.
- Die Kranio-sakrale Osteopathie: Dies ist die hochfeine, energetische Arbeit am subtilen Rhythmus der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor), der sich vom knöchernen Schädel (Cranium) über die Wirbelsäule bis hinab zum Kreuzbein (Sacrum) erstreckt.
Mein individueller Behandlungsansatz: Ich behandle in meiner Praxis keine isolierten Krankheitsnamen, sondern den individuellen Menschen vor mir. Durch präzise manuelle Techniken – vollkommen ohne den Einsatz von Injektionen oder Medikamenten – spüre ich unnatürliche Gewebespannungen auf und gebe Ihrem Organismus den exakt dosierten, notwendigen Impuls, um sich aus eigener Kraft selbst zu regulieren.
Biodynamische Kinderosteopathie und Säuglingstherapie
Der sanfteste Weg, Ihrem Kind einen entspannten Start ins Leben zu ermöglichen
Eine Schwangerschaft und insbesondere der physikalische Prozess der Geburt sind für den zarten Körper eines Neugeborenen enorme Kraftakte. Enge Verhältnisse im mütterlichen Becken, langanhaltende, stockende Wehen, der Einsatz von Saugglocken (Vakuumextraktion), Zangen oder auch schnelle Notkaiserschnitte können zu immensen Kompressionskräften auf den noch formbaren, sensiblen Säuglingsschädel und die empfindliche kindliche Halswirbelsäule führen.
Babys können uns ihren Schmerz, ihren Druck im Kopf oder ihre innere Spannung nicht durch Worte mitteilen – sie zeigen ihr Unwohlsein durch anhaltendes Weinen, unerklärliche Unruhe, Schlafstörungen, Stillschwierigkeiten oder eine auffällige, asymmetrische Körperhaltung. Als hochspezialisierte Kinderosteopathin begegne ich unseren kleinsten Patienten mit dem allergrößten Respekt, grenzenloser Geduld und absoluter, ungeteilter Achtsamkeit
- Warum ist der biodynamische Ansatz für Kinder von so unschätzbarem Wert? Absolut manipulationsfrei und gewebeschonend: Es gibt in der Biodynamik kein „Knacken“, keine forcierte Dehnung, keinen Schmerz und keinerlei Zwang. Die Behandlung ist derart sanft und beruhigend, dass viele Babys während der Sitzung auf der Liege oder im Arm der Mutter friedlich einschlafen.
- Tiefe, kausale Wirksamkeit: Da der kindliche Organismus die notwendige Korrektur von innen heraus völlig selbstständig durchführt, triggert die Behandlung keinerlei Stress- oder Abwehrreaktionen im empfindlichen Nervensystem. Die so erzielten Ergebnisse sind tiefgreifend, strukturell verankert und von extrem langer Dauer.
- Wahre Ganzheitlichkeit: Wir lösen nicht nur mechanisch das körperliche Gewebe, sondern beruhigen nachhaltig das durch die Geburt oft überreizte zentrale und vegetative Nervensystem des Neugeborenen. Indikationen: Bei welchen Beschwerden kann die Osteopathie Ihrem Baby helfen? Die biodynamische Kinderosteopathie hat sich bei einer Vielzahl von Herausforderungen im frühen Kindesalter außerordentlich bewährt. Ich unterstütze Ihr Kind gerne und jederzeit begleitend zur regulären kinderärztlichen Betreuung.
Die begleitende Behandlung von Kleinkindern, Schulkindern und Jugendlichen. Auch wenn Ihr Kind wächst, bleibt die Osteopathie ein ungemein wertvoller gesundheitlicher Begleiter. Die biodynamische Herangehensweise hilft, den jugendlichen Körper immer wieder neu zu zentrieren und in seiner Entwicklung zu stützen.
Ihr erster Besuch in meiner Praxis: Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen. In meiner Praxisräumlichkeiten in Schwabing herrscht absolute Ruhe und keine Hektik. Sie können Ihr Kind während der gesamten Behandlung völlig stressfrei stillen, wickeln oder schützend auf dem Arm halten. Die Behandlung passt sich in jedem Moment flexibel den Bedürfnissen des Babys an – niemals umgekehrt.
Biodynamische Osteopathie
Was genau ist die Biodynamische Osteopathie nach Dr. James S. Jealous?
Die Biodynamik ist kein esoterisches oder philosophisches Randkonzept, sondern vielmehr die höchste, feinstofflichste und anspruchsvollste Weiterentwicklung der klassischen Osteopathie. Begründet durch den international hochdekorierten amerikanischen Arzt Dr. James S. Jealous D.O., basiert die Methode auf tiefgreifenden Erkenntnissen der embryologischen Entwicklung. Die formenden, vitalen Kräfte, die den menschlichen Körper im Mutterleib Zelle für Zelle aufbauen und strukturieren – Dr. Jealous bezeichnete sie respektvoll als den Breath of Life (Atem des Lebens) oder die Primäre Respiration –, bleiben auch nach der Geburt ein Leben lang in unserem Körper aktiv. Sie sind die treibende, ordnende Kraft unserer gesamten Selbstheilung und Immunabwehr.
In meiner intensiven, über Jahre andauernden neunteiligen Weiterbildung (Phase 1 bis 9) in dieser spezifischen Methodik habe ich gelernt, mich bei der Behandlung nicht auf die „Krankheit“, das Symptom oder die „Blockade“ zu fokussieren. Stattdessen verbinde ich mich palpatorisch mit der vollkommenen, unzerstörbaren Gesundheit, die tief im System des Kindes verankert ist.
Anstatt Knochen, Wirbel oder Gewebe von außen durch mechanischen Druck, Zug oder gar „Einrenken“ zu manipulieren, lausche ich mit meinen Händen lediglich auf die feinen Rhythmen der Flüssigkeiten im kindlichen Körper. Ich biete dem irritierten Gewebe einen sicheren, therapeutischen Ruhepunkt an (den sogenannten „Neutralpunkt“). Aus dieser vollkommenen, tiefen Stille heraus beginnt der Körper des Säuglings wie von selbst, die traumatischen Kräfte eigenständig aus dem Gewebe zu entladen und zu reorganisieren.
Hintergrund der Osteopathie
Osteopathie versteht sich nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur klassischen Medizin, die die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers unterstützt. Sie eignet sich sowohl zur Therapie bestehender Beschwerden als auch zur vorbeugenden Gesunderhaltung des Bewegungsapparats.
Vor 140 Jahren erkannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt.
Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – die Einheit von Körper, Geist und Seele.
Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus der Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe der Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.
Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der Osteopathie über Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.
Ziel der Osteopathie ist es dem behandelten Menschen zu ermöglichen, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen. Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen.
Falls eine schulmedizinische Diagnostik voraus ging, bitte Befunde mitnehmen. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht. Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten. Jede Behandlung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt.
Verband der Osteopathen Deutschland e.V.